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Kurzzeiler: Wasserfund in Darfur nährt Friedenshoffnung

  

Gibt es bald mehr davon? (Via Flickr)  

Während die Internationale Gemeinschaft sich mit schweren Schritten der Einsetzung einer Friedenstruppe entgegenquält, könnte eine Entdeckung unter der Erde den Friedensprozess in Darfur beschleunigen. So haben Wissenschaftler des Boston University Center for Remote Sensing in der Region ein 2530 Quadratkilometer großes unterirdisches Süßwasserreservoir gefunden. Dies entspricht in etwa der Größe des Saarlands.

Wassermangel spielt in dem Konflikt zwischen den afrikanischen Stämmen Darfurs und den arabischen Nomaden eine große Rolle. 1000 Brunnen sollen nun gebohrt werden, um das Wasser an die Oberfläche zu befördern. Der Gedanke an ein friedvolles Darfur, in dem durch die Wasserreserven langsam wieder eine geregelte Landwirtschaft entsteht, stimmt Beobachter nach mehr als 200.000 Toten und 2,5 Millionen Vertriebenen durchaus hoffnungsfroh. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit sich das Wasser überhaupt fördern lässt – und ob es bei der Aufteilung der Reserven nicht zu weiteren Streitigkeiten kommen wird. 

Ein Gedanke zu „Kurzzeiler: Wasserfund in Darfur nährt Friedenshoffnung“

  1. „… in etwa der Größe des Saarlands“! Ich muss immer grinsen wenn ich diesen Vergleich lese, schließlich weiß jeder wie groß das Saarland ist… In etwa so groß wie die halbe Fläche von München oder entspricht seine Größe eher dem von 247 Fußballfeldern…? Größenvergleiche sind toll! 😉

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