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Journalistisches Crowdsourcing

Hier die Präsentation, die ich auf dem Barcamp in Hamburg am Wochenende gehalten habe. Thema: Crowdsourcing im Journalismus (vielen Dank @DigiDave und @Ben für die Hilfe).

Ein kurzes Fazit: In der Diskussion wurden die vorgestellten Konzepte interessiert, aber skeptisch bewertet. Im Moment hat Crowdfunding inhaltliches Crowdsourcing als Hype abgelöst – ob es einmal dabei helfen wird, kritischen Journalismus zu erhalten? Ich hoffe, zumindest in Teilen, zögere aber, eine Prognose abzugeben. Die Einwände, die auch von den anderen Teilnehmern kamen: Nicht zuletzt haben wir in Deutschland keine philanthropische Grundhaltung, mit Micropayments kennen wir uns überhaupt nicht aus. Und wenn die Wirtschaft am Boden liegt, bleibt kaum Geld für einzelne Projekte auf Plattformen wie Spot.us oder Reelchanges übrig.

Im Bezug auf die „Weisheit der Vielen“ sehe ich in Microblogging-Tools und kleinen Subcommunities (z.B. bei Facebook) weiterhin Potential für Journalisten bzw. alle, die mehr über einen Sachverhalt erfahren möchten. Nicht zuletzt die Debatte am Samstag in Hamburg hat gezeigt, dass es genügend schlaue Menschen gibt, auf deren Wissen man nicht verzichten sollte. Noch einmal vielen Dank an die Teilnehmer meiner Session!

2 Gedanken zu „Journalistisches Crowdsourcing“

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