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#10SätzeTech: Oculus Rift

Gedanken aus San Francisco zu Technologie, kurz gehalten.

Die längste Schlange auf Facebooks F8 neulich war, das ist keine Überraschung, vor zwei Prototypen von Oculus Rift. Wir erinnern uns an den 2,3-Milliarden-Dollar-Deal. Aus einem 60-Sekunden-Test eines Prototypen lässt sich leider noch kein Hands On basteln, deshalb nur kurz mein Eindruck: Ich bin überrascht von der Grafik, bin begeistert, dass man sich jetzt in der virtuellen Welt umdrehen kann und skeptisch, wie komplex die Anwendungen in der nächsten Zeit werden.

Der Prototyp zeigt eine einzige Spielzene eines First-Person-Shooters, vor allem der Ausblick auf eine Reihe wuselnder Figuren im Hintergrund wirkt ziemlich echt. Beziehungsweise so wie der Blick von einer Burgzinne auf eine Welt im Miniatureffekt. Das Geballer selbst war allerdings weit weniger realistisch, die Schüsse etwas verzogen – was in diesem Setting natürlich auffällt. Die entscheidende Frage ist für mich, wie groß Programmieraufwand und Rechenkraft sein müssen, um so etwas unfallfrei zu rendern und komplexere Welten als eine einzige Szene zu erschaffen. Mein Gefühl sagt mir, dass wir hier von einigen Jahren reden, allerdings soll die Brille angeblich schon 2015 in den Handel kommen. Ich wette dagegen.

Ein Gedanke zu „#10SätzeTech: Oculus Rift“

  1. Nein, die Programmieraufwand und Rechenkraft sollten ausreichen. Jede Generation von Konsolen wird ja erst immer am Ende ihres Lebenszyklusses wirklich an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkei geführt und der Inputkanal ist echt fast egal. Am Ende ist das Rift halt nur eine Maus. Nein … die eigentlich große Frage ist: Wozu? Games, klar. Aber das Medium stagniert innerhalb der eigenen Pubertät. Medal of Honour und Grand Theft Auto sind so dröge und uninnovativ wie die Twilight-Saga. Da ist kein Fortschritt zu erwarten.

    Was sonst noch? Hat da jemand „Second Life“ gesagt?

    Keine Frage: Die Occuslus rift wird ein Reisenspaß für Kids. Aber verändern wird sie nichts.

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