Wochenlinks 2619

(Relativ) kurze Stücke der vergangenen Tage, die gut verbrachte Zeit waren.

Das rechte Auge endlich ganz öffnen  Die AfD und der Dünger der Gewalt Beklagenswerte Bundesrepublik? Stellvertretend drei Kommentare zum Neonazi-Mord an Walter Lübcke. Das Schlimmste wäre, wenn dieser kaltblütige Mord unter das Narrativ „Einzeltat eines Extremisten“ wandert. Es gibt einen Kontext von Neonazi-Morden in den vergangenen Jahren, es gibt den Kontext einer fortschreitenden verbalen Entmenschlichung politischer Gegner, die gezielt betrieben wird.
Adorno and the Origins of „Never Again“ Die historische Amnesie des Westens.
The far-right international is here – when will the left react? Gute Beobachtungen, ich weiß noch nicht, ob das Gesamtbild (und die Ableitung daraus) schlüssig ist.
In der Falle der Geopolitik: Deutsche Außenpolitik im Reaktionsmodus Eine nüchterne Bestandsaufnahme.
The Death of Taboo US-zentrisch, aber darüber hinaus relevant: Rhetorische und echte Tabus fallen immer schneller.
Das Problem des moralischen Sprechens: Öder Binarismus „Die schnellste Abkürzung zur Gewissheit ist die Moral.“ Über Diskussion als Pseudo-Verständnis für das Gegenüber.
The Inescapable of Climate Change Sind viele der gegenwärtigen Klimakrisen-Bücher wirklich politisch?
New Rules, New Politics Der „Linksruck“ der US-Demokraten hat auch mit einer neuen Schule der Wirtschaftswissenschaften zu tun.
Mehr Freiheit? Bessere Freiheit! Plädoyer für die Idee der „qualitativen Freiheit“.
The Espionage Act and the Growing Threat to Press Freedom Wenn keine Unterschiede mehr zwischen Spionen und Whistleblowern gemacht werden.
The Human Cost of Call of Duty: Black Ops 4 Nachdem die Arbeitsbedingungen von Content-Moderatoren immer häufiger thematisiert werden, hier ein Blick auf Videospiel-Tester.
Facebook’s Crypto Strawman „Es wird eine fantastische Illustration des zentralen Dramas unserer Gegenwart aus Software sein, das uns womöglich noch lange beschäftigt: Die neue Form der Knappheit des ‚Closed Access‘, den wir gleichzeitig hassen und so sehr wollen.“
The Coming Gentrification of Youtube Ein Ausblick.

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