Wochenlinks 3419

Eine Auswahl, was ich in der Kalenderwoche 34 mit Interesse gelesen und gehört habe.

Nobody Understands Democracy Anymore Über den Schwung Demokratiekrisen-Literatur, der gerade auf dem Buchmarkt gelandet ist.
The Info War of All Against All Ungemein hilfreicher Überblick zu den Versuchen unterschiedlicher politischer Lager, die gegenwärtige Instabilität von Bedeutung und Realität auszunutzen.
Vom Verschwinden der Öffentlichkeit „“Die alte Öffentlichkeit gibt es nicht mehr. Sie wird nicht irgendwann erledigt sein, sie ist es schon.“ Eva Menasse, pessimistisch.
„Wir erleben eine Krise, wie ich sie nicht für möglich gehalten habe“ (€) Spiegel-Langstrecke zum deutsch-amerikanischen Verhältnis.
Die Drei von der Baustelle (€) Über die Dysfunktionalitäten und Abhängigkeiten im Bundesverkehrsministerium.
Das Ding mit dem Osten (€) Ines Geipel ausführlich und nuanciert über vor und nach 1989.
Boris Johnson is not Churchill but de Gaulle (€) Dirigismus als neue konservative Strategie?
Die Geisterstadt (€) Über die Lage in der venezolanischen Öl-Hauptstadt Maracaibo.
David Koch, 1940-2019 Verdienter Nachruf.
Automatisierter Krieg: Wenn Roboter töten können Antworten darauf, warum es bislang mit einer Konvention für/gegen den Einsatz autonomer Waffen so langsam voran geht.
Altruism still fuels the web. Businesses love to exploit it. Die Kolonialisierung des guten Willens.
The WeWork IPO Ich halte WeWork für einen Scam, Ben Thompson ist sich unsicher und listet die Argumente auf.
We’re Turning Stranger Erinnert sich jemand an Chatroulette? Warum es heute keinen Spaß mehr macht, im Internet Fremde kennenzulernen.
Facebook Wants A Do-Over On News In der Retrospektive interessant zu sehen, wie stark Facebook zwischen den Extremen menschliche und algorithmische Nachrichtenanordnung hin- und hergeschwenkt ist.
Why can’t we just quit Twitter? Genau: Warum?

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