Der Zustand des „Dienstleistungssektors“

Immer auf die Kleinen (€)

Ob es jetzt im Schul- und Kitabereich, bei der Strafverfolgung, beim Servicepersonal in der Gastro oder bei Journalisten ist: Der Dienstleistungssektor ist immer auf Kante genäht, nach der Logik: Die bestehenden Leute müssen sich halt einfach genug strecken, dann wird das schon. Und es wird halt auch, weil sich der aktive Teil der Belegschaft ja wirklich aufopfert bis zum Burnout. Nur ob das dann qualitativ guten Gewissens dem Standard entspricht und inwieweit wir nicht einfach die Kosten ins Persönliche (Zeit- und Gesundheitsbudget) verlagern, ist eine andere Frage. Dass sie nicht gestellt wird, liegt auch daran, dass die Versäumnisse nicht immer so messbar sind wie bei einem Handwerker, der offensichtlich pfuscht. Oder auch an fehlenden Alternativen.

Der Zeitgeist ist schizophren: Die Predigt von der unternehmerischen/institutionellen Hagerkeit haben viele von uns verinnerlicht, als wäre sie ein Naturgesetz. Um uns dann doch maßlos zu ärgern, wenn diese Personalausstattung die entsprechenden Resultate hervorbringt.

1 Gedanke zu „Der Zustand des „Dienstleistungssektors““

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