Microblog – Donnerstag, 5. März 2020

Frische Beiträge oben. Tagsüber aktualisiert.

Digitaler Minimalismus Marcel Wichmann mit einer Serie über seinen Versuch, auf Social Media zu verzichten und wieder produktiver, konzentrierter und selbsthostender zu sein.

Jack Dorsey’s moment of reckoning Nachdem in den vergangenen Tagen auf den üblichen Kanälen viel über eine angebliche Republikaner-Strategie zur Übernahme von Twitter zu lesen war (die nicht ausgeschlossen, für die es aber bislang keine Indizien gibt), hier Recherche und Wahrheit in der FT: Der Laden wird nicht gut geführt.

Computerspiel „The Longing“: Entschleunigung spielen Immer wieder faszinierend, welche Indie-Gamekonzepte so auftauchen. Und was wir virtualisieren, aber eben nicht, aber eben doch. Das typische Warten zum Beispiel, also eines ohne Beschäftigung jenseits des Gucken-in-die-Lufts, gibt es ja in der physischen Welt nur noch selten.

One in five UK children report nightmares about climate change Ich erinnere mich an eine Kriegsdokumentation, ich glaube sie ging über den Bürgerkrieg in Liberia. Da kam der Satz vor, dass die Kinder dort nichts anderes kennen als Krieg. Eine Welt, in der es Frieden gibt, können sie sich einfach nicht vorstellen. Also zumindest nicht so, wie sie wirklich ist, diese Selbstverständlichkeit des friedlichen, relativ gesicherten LEbens. In einem ähnlichen Kontext sehe ich diese Untersuchung, ohne natürlich den Vergleich ziehen zu wollen, sondern auf die Omnipräsenz einzugehen: Der Klimawandel wird (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht mehr aus unserem Bewusstsein verdrängt werden, er wird mal mehr oder mal weniger im Vordergrund stehen, seine Auswirkungen mal tiefer oder weniger tief im Alltag eine Rolle spielen. Das ist wirklich hart und etwas völlig anderes, als es Aufwachsen in den Achtzigern oder Neunzigern war.

The World’s Refugee System Is Broken Argument: Das internationale System für die Verteilung von Flüchtlingen (das ja immer weniger funktioniert) ist auf die moderne Zeit nicht vorbereitet. Am Beispiel einer Frau aus Kamerun, die in Japan landet.

Replaying My Shame Emily Gould, die ich hier 2008 schon einmal begeistert erwähnt habe, mit einem Rückblick: Als sie 2007 für einen verunglückten Auftritt bei CNN bekannt wurde, welche Scham sie erlebte und was das alles über: uns aussagt.

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