Was ich im Juli gelernt habe (leicht nerdiges Partywissen)

  • Donald Rumsfeld faxte einem US-Armeeoffizier Auszüge aus der Biographie von Che Guevara, um zu beweisen, dass der wachsende Widerstand gegen die US-Truppen im Irak nicht die Kriterien eines Aufstands erfüllte. (The Atlantic)
  • Der kubanische Staat betreibt E-Commerce-Seiten, in denen Exil-Kubaner die Einkäufe für ihre Verwandtschaft zuhause bezahlen können (in Euro und Dollar, versteht sich). (Economist)
  • Honoré de Balzac war so von der Wirkung von Koffein besessen, dass er nicht nur täglich Dutzende Tassen Kaffee trank (siehe Namensgebung der Balzac-Kaffeekette), sondern manchmal sogar Kaffeesatz aß. (New Statesman)
  • In der Sowjetunion waren neue Haushaltsprodukte mit einem Aufkleber versehen, der den Herstellungstag angab. Findige Kunden vermieden Montage (verkaterte Arbeiter) und Freitage (Wochenend-Stimmung) und kaufen Kühlschränke, Wecker und ähnliche Waren, wenn sie dienstags bis donnerstags hergestellt worden waren. (Leserbrief)
  • Söldner aus Lateinamerika sind deutlich billiger als ehemalige Soldaten aus den USA und Großbritannien, selbst wenn sie das Vierfache ihres letzten Militärgehalts verdienen. (Reuters)
  • Der französische Luftwaffen-Geheimdienst ging noch im Oktober 1939 davon aus, dass Hitler im Frühjahr 1940 stürzen und von den Kommunisten abgelöst werden würde. (Tony Judt)
  • Derzeit ziehen in Nigeria statistisch gesehen jede Stunde 77 Menschen aus dem Rest des Landes in die Metropole Lagos (aktuell ca. 15 Millionen Einwohner). (Rest of the World)
  • In Europa werden die meisten Todesfälle durch Schusswaffen in Schweden gezählt. Und das seit 15 Jahren. (Economist)
  • Der ehemalige iranische Präsident Ali Rafsandschani stammte aus einer iranischen Pistazien-Dynastie. Die in seiner Heimatregion Kerman produzierten Pistazien gehören der gängigen Einschätzung nach zu den besten – und teuersten. (Wikipedia)
Schlagwörter:

2 Gedanken zu „Was ich im Juli gelernt habe (leicht nerdiges Partywissen)“

  1. @Ben: Zitat aus dem Artikel:
    „Such violence is invariably fuelled by illegal drugs and ill-feeling between jobless, marginalised young men and the police. Recent immigrants, many of them Somali, have failed to integrate. The Syrian migrant crisis of 2015 has led to more ghettoisation. In Hjallbo 70% of residents were born abroad. Many of them, especially young men, scrape by on welfare benefits and the black market. Shooting has become a common way for gangs to settle their differences.“

    Auch genannt: Weniger Polizei in Problemvierteln, obwohl die Zahl der Polizisten insgesamt gestiegen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.