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Was ich im Dezember gelernt habe (leicht nerdiges Partywissen)

  • Saudi-Arabien nutzt offenbar den Zugang zu Mekka als Druckmittel, um bei den Vereinten Nationen andere Länder auf seine Linie zu bringen. Zum Beispiel soll das Land Indonesien mittels der Androhung von Einreise-Hürden dazu bewegt haben, gegen eine Resolution zum Jemen-Krieg zu stimmen. (The Guardian)
  • Apple hat seinen Marktwert im Jahr 2021 um 700 Milliarden Dollar gesteigert. Das entspricht ungefähr dem Volumen des saudi-arabischen Bruttoinlandsprodukts. (Vanity Fair)
  • Die Demokratische Republik Kongo zahlt seinem Militärpersonal einen „Kampf-Bonus“, der deutlich höher als das Friedensgehalt ist. Dies gilt als einer der Gründe, warum die Region nicht zur Ruhe kommt. (Foreign Affairs)
  • Der schwedische Verteidigungshaushalt ist seit 2015 von umgerechnet vier auf sechs Milliarden US-Dollar pro Jahr gewachsen und wird bis 2025 auf neun Milliarden Dollar steigen. Durch die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird die Zahl der Soldatinnen und Soldaten innerhalb von zehn Jahren von 55.000 auf 90.000 steigen. (War on the Rocks)
  • Das Tennisturnier in Wimbledon ist wegen des Sars-Ausbruchs seit 2003 gegen eine Pandemie versichert. Die jährliche Prämie betrug etwa 1,5 Millionen Pfund; für das ausgefallene Turnier im Jahr 2020 erhielten die Veranstalter eine Entschädigung von 174 Millionen Pfund. (London Review of Books)
  • Der spätere US-Präsident Jimmy Carter gehörte 1952 zu einem Team von Spezialisten, das nach einem Unfall im Atomkraft-Reaktor von Ottawa radioaktive Trümmer aufräumen musste. Er und sein Team wurden unter anderem in den Reaktor hinuntergelassen, um dort Teile zu beseitigen. Nach eigenen Angaben wurde in seinem Urin noch sechs Monate später Radioaktivität nachgewiesen. (Newsweek)
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