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Unterschätzte Nachrichten aus der Kalenderwoche 17/2022

  • Seit Donnerstag gilt in Indonesien ein von der Regierung verhängtes Exportverbot für Palmöl. (Nikkei Asia)
  • Im Süden von Russland ist es zu mehreren Explosionen und Feuern in einem Waffenlager und einem Öllager gekommen. Ukrainische Offizielle haben angedeutet, dass das ukrainische Militär dafür verantwortlich ist. (Reuters)
  • Belarussische Eisenbahnarbeiter könnten mit Sabotage-Akten dazu beigetragen haben, dass zu Beginn des Ukraine-Kriegs russische Nachschublieferungen ins Stocken gerieten. Die belarussische Regierung hat Dutzende Bahn-Mitarbeiter festgenommen, elf von ihnen bleiben in Haft. (Washington Post)
  • Die USA erleichtern die Einwanderung hochqualifizierter russischer Arbeitskräfte, indem sie bestimmte Visa-Voraussetzungen streichen. Darunter fällt zum Beispiel die Notwendigkeit, bereits einen unterschriebenen Arbeitsvertrag in den USA vorzeigen zu können. (Bloomberg)
  • Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Saudi-Arabien besucht, ein Signal für die Entspannung der Beziehungen zwischen beiden Ländern. Anfang April hatten die türkischen Behörden bereits den Mordfall Kashoggi an Saudi-Arabien abgegeben. (Al Jazeera)
  • Australien geht davon aus, dass China auf den Salomon-Inseln einen Militärstützpunkt errichten wird. Der Inselstaat hatte ein umstrittenes Sicherheitsabkommen mit Peking abgeschlossen, sehr zum Missfallen der USA. (South China Morning Post)
  • Ungeklärte akute Hepatitis-Erkrankungen bei Kindern (mehr als 160 Fälle weltweit) sind nun auch in Japan, Kanada und Deutschland festgestellt worden. (Guardian, ZDF)
  • Die aktuellen Ausfälle („Failures-to-deliver“) am Markt für US-Staatsanleihen lagen Anfang April mit 500 Milliarden Euro so hoch wie seit März 2020 nicht mehr. Dies signalisiert, dass irgendwo im Markt (nicht auf Seite des amerikanischen Staates!) ein Liquiditätsproblem existiert, ohne dass es eine eindeutige Erklärung wie Anfang 2020 die globalen Lockdowns geben würde. (Financial Times, $)
  • Aktionäre von Bank of America, Citigroup and Wells Fargo haben auf den jeweiligen Hauptversammlungen Vorstöße abgelehnt, künftig nicht mehr in fossile Energieträger zu investieren. (New Republic)

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