Zum Inhalt springen

Unterschätzte Nachrichten aus der Kalenderwoche 34/2022

Unregelmäßig, ich weiß…

  • Entgegen der Erwartungen fallen die weltweiten Nahrungsmittelpreise derzeit wieder. (Economist, $)
  • Weil Chinas Wirtschaft noch nicht anspringt, verkauft das Land überflüssiges LNG-Gas auf dem Spotmarkt. Das könnte dazu beitragen, dass Europa in diesem Winter einem akuten Gasmangel entgeht. (Nikkei Asia)
  • Um die Wirtschaft anzukurbeln, hat die chinesische Regierung ein Konjunkturprogramm in Höhe von umgerechnet 146 Milliarden US-Dollar angekündigt. (Bloomberg, $)
  • Japans Regierung hat angekündigt, die Laufzeit bestehender Atomkraftwerke zu verlängern und auch neue Reaktoren bauen zu wollen. (DW)
  • Chinas weltweiter Exportanteil ist während der Pandemie von 13 auf 15 Prozent gestiegen, während die USA, Deutschland und Japan sinkende Anteile verzeichneten. (Wall Street Journal, $)
  • In China mussten einige Städte in den vergangenen Wochen Teile des öffentlichen Nahverkehrs einstellen. Die Null-Covid-Strategie hat zu sinkender Wirtschaftsleistung und damit auch Einnahmen geführt, weshalb Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes teilweise nicht bezahlt werden konnten. (South China Morning Post, $)
  • In einigen chinesischen Provinzen werden wegen der andauernden Hitzewelle weiterhin Strom-Einschränkungen verhängt. Das hat unter anderen Auswirkungen auf die Produktion von Komponenten für PCs und iPhones. (The Register)
  • Das thailändische Verfassungsgericht hat überraschend Premierminister Prayuth Chan-ocha suspendiert, nachdem es einen Prüfantrag der Opposition angenommen hatte, einen möglichen Ablauf seiner achtjährigen Amtszeit zu überprüfen. (Reuters)
  • In Frankreich gibt es ernsthafte Bemühungen, Flüge mit Privatjets zu verbieten oder zumindest einzuschränken. (New York Times, $)
  • Amerikanische Schiefergas-Produzenten erwarten in diesem Jahr einen Branchengewinn von 200 Milliarden US-Dollar. Damit könnte die notorisch verschuldete Branche im Jahr 2024 schuldenfrei sein. (Bloomberg, $)
  • Vor den US-Zwischenwahlen im November nimmt die Bedeutung der Abtreibungspolitik für die Wahlentscheidung zu. Die Demokraten hoffen deshalb, dass die Ergebnisse besser als vor einigen Monaten prognostiziert ausfallen. (Pew Research)
  • Derzeit kommen so viele Kubaner in den USA an, wie seit der Machtübernahme durch Fidel Castro im Jahr 1959 nicht mehr. Insgesamt hat die US-Grenzpolizei in den vergangenen 11 Monaten 1,82 Millionen Menschen an der südlichen Landesgrenze der USA verhaftet. (Wall Street Journal, $)
  • Ein 90-jähriger Industriebaron aus Illinois hat im vergangenen Jahr Aktienvermögen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar an eine (einzige) konservative Interessengruppe gespendet. (New York Times, $)
  • Eine wachsende Zahl von US-Firmen verzichtet wegen deutlich steigender Prämien darauf, sich gegen die Folgen von Cyberangriffen zu versichern. (The Information, $)
  • Seit Beginn der Regenzeit im Juni sind in Pakistan mehr als 900 Menschen durch die Überschwemmungen ums Leben gekommen. Die Regenfälle sind in diesem Jahr deutlich intensiver als normal. (Wall Street Journal, $)
  • Hedgefonds haben im letzten Monat 39 Milliarden Euro investiert, um gegen italienische Staatsanleihen zu wetten. Es ist die größte Wette dieser Art seit der Finanzkrise 2008. (Financial Times, €)
  • Erste Testreihen mit dem Ziel, umprogrammierte Stammzellen zur Reparatur beschädigter Organe in Menschen zu nutzen, haben in Japan positive Ergebnisse gezeigt. (Nature)

Ein Gedanke zu „Unterschätzte Nachrichten aus der Kalenderwoche 34/2022“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.