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Social Media 23/24

Ich habe keine wirkliche Ahnung, wie Social Media heute in ein, zwei Jahren aussehen wird.

Die vergangenen Tage bei Twitter zeigen, dass die Plattform sich zum Musk’schen Spielzeug entwickelt. Ich glaube zwar weiterhin, dass dort zu viel soziales Kapital (Clout) dort gebunden ist und die größeren, fünf- bis sechsstelligen Accounts jede Rechtfertigung finden werden, um dort zu bleiben. Aber die Netzwerk-Effekte lassen in vielen Themen bereits nach, kehren sich womöglich um.

Dann wäre da TikTok: Im US-Kongress wurde diese Woche erstmals ein Gesetzentwurf eingebracht, der TikTok in den USA verbieten möchte. Das heißt noch nichts. Außer, dass sich die TikTok-Ablehnung der amerikanischen Politik deutlich im Zuge der geopolitischen Auseinandersetzung manifestiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den nächsten Jahren NICHT zum TikTok-Verbot in den USA kommt. Indien hat das bereits vorgemacht.

Und dann ist da noch Instagram, das im vergangenen halben Jahr Features rausgepumpt hat, die eine strategische Orientierungslosigkeit nahe legen. Die Facebook-isierung der Nutzerschaft (älter, weniger trendy, vielfach einzig pro forma aktiv) setzt sich fort. Meta würde natürlich von einem TikTok-Verbot profitieren. Aber das strategische Dilemma ist offensichtlich. Und weiterhin ungelöst.

Das alles ist ziemlich unübersichtlich. Und das ist an sich bereits bemerkenswert: Denn der Social-Media-Bereich galt vor anderthalb Jahren als absolut statisch.

Mehr Notizen in meinem Microblog.

2 Gedanken zu „Social Media 23/24“

  1. @Ute: Zu LinkedIn habe ich irgendwie keine echte Meinung. Viel von dem Kram, der da gepostet wird, ist so generisch, dass da bald KI den Ghostwriter macht.

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