US-Außenminister Marco Rubio hält bei Münchner Sicherheitskonferenz eine ethnonationalistische Rede, in der er sich nur im Ton, aber nicht in den Kernbotschaften von J.D. Vance im Jahr 2025 unterscheidet. Der Multilateralismus ist tot, die Klima- und Einwanderungspolitik Europas ein Zeichen von Dekadenz, und Zusammarbeit ist möglich, aber nur unter MAGA-Bedingungen. Und was macht am Ende der Rede das europäische Sicherheitsestablishment? Es applaudiert stehend.
Als Erste standen wohl Söder, Wadephul und Pistorius auf. Und schufen damit ein Zeitdokument des naiven Wohlwollens gegenüber der Trump-Regierung. Der Papa hat uns mal gelobt und nicht mit Prügeln gedroht, hurra! Spätere Generationen werden einmal mit größtem Befremden auf diese Einfältigkeit blicken.